1.000 m² Flexiscreen, kein Gerüst erforderlich
Es wurden ungefähr 1.000 m² Flexiscreen zur Einhausung des Arbeitsbereichs installiert. Da die Paneele mittels Clips und S-Haken direkt von der bestehenden Stahlkonstruktion des Gebäudes abgehängt wurden, waren weder eine zusätzliche Stützstruktur noch ein Gerüst erforderlich, was sich auf einer abgelegenen Baustelle als erheblicher betrieblicher Vorteil erwies. Da der Standort den Elementen ausgesetzt war, wurden Windlast- und statische Berechnungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Lösung für die Umgebung geeignet war.

Die Abdichtung der Einhausung war entscheidend für ihre Leistung. Der Kunde hatte alternative Optionen wie modifizierte Gerüstplanen in Betracht gezogen, aber diese hätten nicht das erforderliche Dichtheitsniveau geboten. Eine Lösung mit geringerer Abdichtung hätte zu erheblichen Wärmeverlusten geführt, wodurch die Heizkosten außergewöhnlich hoch gewesen wären und auch ein erhöhtes Risiko bestanden hätte, dass der Beton nicht richtig aushärtet. Die Flexiscreen-Paneele wurden mit dem V-Überlappungssystem von Flexiscreen miteinander verbunden, dann gespannt und mit Leisten am Boden verankert. Dabei wurden sie um Rohre, Leitungsdurchführungen, Stahlträger und auf Deckenhöhe dicht abgeschlossen. Das Ergebnis war eine über 99 % wetter- und staubdichte Einhausung, die einen Wärmedurchlasswiderstand von 5,40–5,68 W/m²K erreichte. Diese nachgewiesene Leistung gab dem Bauunternehmer Vertrauen, dass das System herkömmliche Gerüstplanen oder minderwertigere temporäre Wetterschutzprodukte übertreffen würde.
Momentum schützen
Die Einhausung hielt die erwärmte Luft innerhalb der Arbeitszone zurück und sorgte so dafür, dass die Innentemperatur über den für die Betonaushärtung erforderlichen +5 °C lag. Im Vergleich zu einer kostengünstigeren Gerüstverkleidung mit geringerer Abdichtung reduzierte die verbesserte Wärmespeicherung Berichten zufolge die Heizkosten um Hunderttausende von Euro.

Im Rahmen dieses Projekts lieferte das Flexiscreen-System eine wetterfeste Einhausung, die für extreme Temperaturen an einem abgelegenen nordischen Standort geeignet war. Durch die Speicherung der Wärme konnten die Betonarbeiten bei kaltem Wetter fortgesetzt werden. Zudem wurden die Energiekosten erheblich reduziert, wodurch das Bauprogramm vor wetterbedingten Verzögerungen geschützt war. Das Projekt demonstrierte die Fähigkeit von Westgate Global, anspruchsvolle Bauvorhaben an abgelegenen kalten Standorten zu unterstützen.
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